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Pharmazeutische Prozessautomatisierung

Internationale Marktanalyse und Validierungskonzept für automatisierte Abfüllsysteme in der pharmazeutischen Defektur.

2025 abgeschlossen

Eine spezialisierte Apotheke füllte ihre pharmazeutischen Produkte von Hand ab: eine hochrepetitive Tätigkeit, die Fachkräfte an Prozesse bindet, für die sie überqualifiziert sind, und die sich gerade bei Fachkräftemangel und Fluktuation schwer verlässlich besetzen lässt. Entsprechend häuften sich Wägefehler und Reklamationen, der Personalaufwand war hoch und das Wachstum begrenzt. Gesucht war ein automatisiertes, validiertes System, das 5–25 g Produkt genau, dokumentiert und wirtschaftlich abfüllt; bei der Auswahl zählten außerdem Referenzen, Compliance-Abwägungen, vertretbare Lieferzeiten und Zusatzaufwände wie Zoll.

Ich habe dafür den internationalen Markt analysiert, Hersteller in Europa, Asien und Nordamerika kontaktiert und Gespräche geführt, Anforderungen konkretisiert und geprüft, darunter Stahl, zusätzliche Kontrollwägeschritte und Optionen für (teil-)automatisierte Etikettierung und Gefäßverschluss. Eine solche, bereits in Betrieb befindliche Anlage in einer deutschen Apotheke habe ich vor Ort besichtigt, Compliance-Fragen geklärt und die eingeholten Angebote verglichen.

Parallel habe ich ein vierstufiges Validierungskonzept nach Industriestandard (DQ/IQ/OQ/PQ) mit definierten Akzeptanzkriterien entwickelt und so in den Kaufvertrag integriert, dass bei Nichterfüllung ein Rückgaberecht griff. So sicherte die Validierung das Risiko schon vor Vertragsabschluss ab.

Übergeben habe ich eine fundierte Anbieter-Empfehlung und ein praxistaugliches Konzept als Grundlage für eine Investitionsentscheidung von rund 100.000 €, samt vollständiger Dokumentation.

Referenzen und Kontakte zu diesem Projekt vermittle ich gerne auf Anfrage.